Mainz gewinnt HF gegen Gladbach

Kein gelungener Einstand für Dieter Hecking: Der Neutrainer von Borussia Mönchengladbach musste im 1. Spiel mit seiner neuen Mannschaft einen Dämpfer hinnehmen. Die Fohlenelf verlor das Halbfinale im Telekom Cup gegen den 1. FSV Mainz mit 0:1.

„Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen und ein gutes Gefühl mitnehmen“, so Keeper Yann Sommer. „Wir müssen einfach mehr Torchancen erarbeiten. In der Defensive haben wir es eigentlich gut gemacht, aber uns hat der Zug zum Tor gefehlt“, so der 28-jährige Schlussmann von Gladbach.

Für das Gegentor konnte Sommer aber herzlich wenig, denn der Treffer für Mainz war ein Eigentor von Gladbachs Yannick Vestergaard – wenngleich man auch ebendiesem keinen Vorwurf dafür machen kann. Levin Öztunali verwertet eine Flanke von links in den Strafraum direkt. Wenn Vestergaard nicht hingeht, lauert Aaron Seydel frei vor dem Kasten dahinter.

Vestergaard hält den Fuß dazwischen und lenkt dadurch die Kugel unglücklich in den eigenen Kasten. In der Folge eine kampfbetonte Partie mit Vorteilen für die Mainzer, die erst durch einen Freistoß von Jairo Samperio, dann durch einen Kopfball von Nico Bungert hätten erhöhen müssen.

„Die Kulisse hier war sehr spielecht. Freundschaftsspiele finden ja meistens vor ein paar hundert Zuschauern statt“, fasste der Mainzer Bungert die Atmosphäre in der ESPRIT arena zusammen. Im Finale trifft Mainz nun auf den FC Bayern München, der sich wiederum gegen Gastgeber Düsseldorf durchgesetzt hatte.

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