Hoffenheim gewinnt kleines Finale

6:5 im Elfmeterkrimi

Die TSG 1899 Hoffenheim hat sich im kleinen Finale des Telekom Cup 2017 gegen Gastgeber Borussia Mönchengladbach durchgesetzt. Nach einem streckenweise zerfahrenen Spiel musste das Elfmeterschießen entscheiden, wobei hier die Gäste aus dem Kraichgau das Glück auf ihrer Seite hatten.

Dabei ging es durchaus verheißungsvoll los, denn schon in der 6. Minute wurde es für die Hoffenheimer brenzlig: Raffael zirkelte einen Freistoß von der Freistoßgrenze in Richtung Tor, aber Alexander Stolz lenkte die Kugel gerade noch über die Querlatte.

In der 13. Minute war es wieder Raffael, der aus 35 Meter einen gewaltigen Freistoß probierte, aber keinen Abnehmer finden konnte. Im Gegenzug scheiterte Robert Zulj per Distanzschuss, ehe es ruppig wurde – und der Unparteiische binnen weniger Minuten drei Gelbe Karten zücken musste, um die aufgeheizten Gemüter wieder zu beruhigen.

Nach diversen Halbchancen auf beiden Seiten ging es dann schlussendlich ins Elfmeterschießen, wobei beide Mannschaften mit sicheren Schützen glänzten.Tobias Strobl, Patrick Hermann, Vincenzo Grifo, Denis Zakaria und Julio Villalba trafen für Gladbach, aber Florian Mayer scheiterte. Für die TSG trafen schlussendlich alle sechs Schützen – den Schlusspunkt setzte Ermin Bicakcic mit einem sehenswerten Lupfer.

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